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Unter einem Dach vereint
Der neue Dachverband für Österreichs PrivatvermieterInnen

Mit dem Zusammenschluss der Bundesländer-Verbände unter der Marke Privatvermieter Verband Österreich wurde ein wichtiger Schritt gesetzt, um den Veränderungen des Marktes und der Kundenbedürfnisse besser begegnen zu können. Die rund 41.000 privaten Beherbergungsbetriebe Österreichs erwirtschaften jährlich ca. 21 Millionen Nächtigungen. Damit stellen sie eine tragende Säule des heimischen Tourismus dar, werden aber immer noch nicht gebührend anerkannt bzw. wahrgenommen. Mit einem geschlossenen Auftritt unter dem Bundesverband und einer übergreifenden Marketingstrategie kann die gebührende Aufmerksamkeit und Wertigkeit des Privatvermieter-Sektors wirksam kommuniziert werden.

Privatvermietung heute

In den letzten 20 Jahren hat sich eine deutliche Strukturänderung in der österreichischen Privatvermietung abgezeichnet: Neben dem klassischen Angebot "Zimmer mit Frühstück" ("Bed & Breakfast") geht der Trend eindeutig in Richtung eines vermehrten Angebots von Ferienwohnungen und -appartements, die den heutigen Standards und Gästebedürfnissen Genüge tun. Dies geht auch mit einer deutlichen Personalisierung der Vermieter und einer Erhöhung der Angebots- und Servicequalität einher. Zudem ist eine Aufbruchstimmung spürbar: die Privatvermietung, der traditionell ein eher "verstaubtes" Image nachgesagt wird, präsentiert sich heute professioneller, kreativer und flexibler als jemals zuvor. Ein gemeinsamer Auftritt und die Bündelung der Kräfte unter einem neuen Dachverband ist daher eine logische Konsequenz im Sinne einer zukunftsorientierten Ausrichtung der Privatvermietung.

Der Tiroler Landesobmann Thomas Schanzer wurde bereits im April 2011 einstimmig zum neuen Bundesobmann gewählt. Er gilt als treibende Kraft hinter dem bundesweiten Zusammenschluss der Privatvermieter - hat er diese Kunststück doch zuvor schon in Tirol höchst erfolgreich zustande gebracht.

Die maßgeblichen Zielsetzungen des Dachverbandes

In der Außenwirkung gilt es nunmehr eine Imagekorrektur anzustoßen. Ein geschlossener Auftritt unter der star-ken Marke „Privatvermieter Verband Österreich" ist ein wesentlicher Schritt in diese Richtung. Am 19. Oktober 2011 ist es beim Bundestreffen der Privatvermieterorganisationen erstmals gelungen, alle neun Bundesländer zu einem gemeinsamen Auftritt zu gewinnen. Die Vertreter der einzelnen Bundesländer-Verbände haben dabei einstimmig beschlossen, künftig unter dem Dachverband „Privatvermieter Verband Österreich" aufzutreten. Zudem wurde der Tiroler Landesobmann Thomas Schanzer als geschäftsführender Obmann des Verbandes bestätigt.

Bis Ende des Jahres 2012 wird weiters ein einheitliches Corporate Design samt Logo, sowie ein gemeinsamer Internetauftritt der österreichischen Privatvermieter präsentiert. Im Sinne der Vereinheitlichung sind auch die Landesverbände dazu angehalten, im Rahmen von Vollversammlungen Namensänderungen zur Anpassung an den Dachverband zu beschließen. Neben der Vereinheitlichung des Außenauftritts der österreichischen Privatvermieter verfolgt der Bundesverband folgende Zielsetzungen:

  • Bundesweit sollen einheitliche Qualitätskriterien für die Klassifizierung der privaten Beherbergungsbetriebe festgeschrieben werden.
  • Lobbying: Als die neue Stimme der Privatvermietung in Österreich setzt sich der Bundesverband für die Interessensvertretung ein.
  • Neuerstellung der Internetpräsenz „bed and breakfast": die bereits bestehende Internetplattform "bed and breakfast", die dem Bundesverband gehört, soll wieder aktiviert werden. Ein fulminanter Start der Webseite ist vorprogrammiert, da beim Launch der Seite bereits mehrere tausend prädikatisierte Privatvermieter präsentiert werden können.
  • 2012 erscheint zudem erstmals das gemeinsame, österreichweite Privatvermieter-Magazin
Eine wichtige Aufgabe des Bundesverbandes wird es sein, die große Bedeutung der österreichischen Privatvermieter in den jeweiligen Tourismusorganisationen, zuständigen Kammern und Ministerien sowie in den Köpfen der heimischen Bevölkerung zu verankern - denn eines steht fest: Die Privatvermietung hat noch nicht den Stellenwert innerhalb der Tourismusbranche, der ihr zusteht.